UNRWA-Generalkommissar verurteilt Israels Behinderung des Zugangs zu humanitärer Hilfe
Der UNRWA-Hochkommissar verurteilte nachdrücklich die Behinderung des humanitären Zugangs durch Israel. Israels Verhalten hat international große Empörung ausgelöst.
Der Kommissar für das Amt der Vereinten Nationen für Hilfe und Arbeit für Palästinensische Flüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA), Philippe Lazzarini, hat Stellungnahmen zur Blockade des humanitären Zugangs durch Israel abgegeben.
Praxis der Blockade durch Israel
Lazzarini wies darauf hin, dass israelische Beamte weiterhin den humanitären Zugang der Vereinten Nationen blockieren. Insbesondere betonte er, dass humanitäre Hilfe im Gazastreifen aufgrund der Blockade nur eingeschränkt geleistet werden kann.
Zunehmende Angriffe
Laut Lazzarini gab es einen Anstieg von Angriffen auf humanitäre Helfer und Konvois, und er erläuterte die jüngsten Vorfälle. Beschüsse von Konvois, Verhaftungen von UN-Personal und andere Angriffe haben besorgniserregende Ausmaße erreicht.
Forderung nach Rechenschaftspflicht
Lazzarini beklagte, dass seit den Ereignissen zwischen Israel und Palästina die Einrichtungen und Operationen der UNRWA und anderer Hilfskräfte der Vereinten Nationen ignoriert wurden. Daher forderte er eine unabhängige Untersuchung und Rechenschaftspflicht.
Bedeutung des humanitären Zugangs
Lazzarini rief die israelischen Behörden dazu auf, den humanitären Zugang in allen Regionen, einschließlich des Nordens des Gazastreifens, zu erleichtern, und betonte, dass die Blockade des humanitären Zugangs eine Verletzung des humanitären Völkerrechts darstellt.